
Die Entscheidung für dieses Stück fiel uns diesmal nicht leicht.
Das Gefühl eventuell einen verstaubten Abitur Klassiker zu spielen. Schwer, darin eine Komödie zu sehen. Letztendlich war es die neue Generation in unserer Gruppe, die den Ausschlag gab und die Tatsache, dass die Botschfat wieder aktuell ist. Damals die Atombombe, heute die unkontrollierte Nutzung von künstlicher Intelligenz.
Dann also die Physiker von Dürrenmatt.
Fritz entwickelte recht schnell eine ziemlich genaue Vorstellung zur Inszenierung. Er hat die allzu ausufernden Textstellen geglättet und von Anfang an auf spartanischstes Setting gesetzt. Von dieser klaren Vorstellung hat das Stück sehr profitiert.
Eine Herausforderung war es natürlich, die Proben mit einem Ensemble von 18 Mitspielern zu organisieren.
Nach den Erfahrungen mit dem Vorverkauf vor zwei Jahren hatten wir zwar mit einem weiteren Ansturm von Interessenten gerechnet, aber unser Luxusproblem vergrößerte sich. Schon eine halbe Stunde vor Vorverkaufsbeginn gabs eine Schlange und binnen zwei Stunden waren die 800 Karten ausverkauft. Aber es gab eine Menge Leute, die da schon sehr lange umsonst angestanden hätten. Also haben wir alle zur Generalprobe eingeladen und hatten quasi eine neunte Vorstellung. 
Da waren sie nun, unsere drei Physiker. Der Illusion beraubt, dass irgendein in die Welt geratener Gedanke zurückgenommen werden kann.

Es beginnt mit dem zweiten Mord. Schwester Dorothea wurde erwürgt.

Newton erklärt Inspektor Voss, warum man sich mit dem Bedienen eines Lichtschalters mitschuldig an der Entwicklung der Atombombe macht.

Die Theorie der radioaktiven Verstrahlung.

Die Familie Rose

Ein Psalm, den Wetraumfahrern gwidment.

Jetzt muss auch Schwester Monika gemeuchelt werden.

Möbius und die entttarnten Geheimdienst Physiker KiIlton und Eisler lassen sich davon überzeugen, sich auch einsperren zu lassen um zu verhindern, dass die zerstörerischen Erkenntnisse zur Katastrophe führen.

van Zahnd macht alles zunichte.....

All for Fritz !!














